kleine Geschichten: Reservierungen


kleine Geschichten: Reservierungen

Neulich reservierte ein Gast einen Tisch für zwei Personen einige Tage im Voraus – aber wir mussten leider ablehnen. Daraufhin ernteten wir ein Stirnrunzeln. Als wir uns erklärten, wandelte sich der Runzler in ein Lächeln – und so wollen wir diese Zeilen für eine Erklärung nutzen.

Eine Reservierung bedeutet für uns, dass Du einen eignen Tisch hast und auch in einem angemessenen Zeitraum von uns bedient wirst. Manchmal nehmen wir dann eine Reservierung nicht an, weil wir glauben, dass zu viele Gäste auf einmal kommen, dann bitten wir Euch einen Moment eher oder später zu uns zu kommen. Oder wir lehnen eine Reservierung ab, weil wir nur noch einen großen Tisch haben – und dann im Zweifel eine weitere Gruppe mit an den Tisch setzen würden, aber das stört dann vielleicht die Reservierer (weil doch Heimlichkeiten ausgetauscht werden sollten!). Außerdem schauen wir, dass einige Tische nicht reserviert sind, damit es sich immer lohnt spontan zu kommen. Ehrlich! Zuweilen bleiben Gäste nicht so lang, wie erwartet oder kommen in kleinerer Anzahl, selten aber manchmal, sagt auch eine Gruppe ab oder zieht spontan in den Gästegarten, den wir grundsätzlich nicht reservieren. Wir tun also alles, um Dir einen schönen Tag bei uns zu bereiten – doch manchmal müssen wir leider absagen.